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Und hier sind meine Maße, obwohl mir ein Blick in den Spiegel genug sagt, aber hier hab ich alles schwarz  auf weiß:

Vom 04. August. 2007:

Größe: 1,70 m              Hüfte: 86 cm

Brust: 80 cm                Oberschenkel: 47,5 cm

Taille: 62 cm                Oberarme: 22,5 cm

Vom 15. August. 2007:

Größe: 1,72 m                 Hüfte: 90 cm

Brust: 82,5 cm                Oberschenkel: 51 cm

Taille: 65 cm                   Oberarme: 23 cm

Vom 22. August. 2007:

Größe: 1,72 m                   Hüfte: 89,5 cm

Brust: 82,5 cm                  Oberschenkel: 51,5 cm

Taille: 65,5 cm                  Oberarme: 22,5 cm

Ich blicke der Konsequenz ins Auge: wer die ganze Zeit frisst, geht auseinander wie ein Hefeteig! Aber das hat jetzt ein Ende!

22.8.07 12:21, kommentieren

Hier ein paar Auszüge aus meinem wirklichen Tagebuch:

14. Oktober. 2006:

Nichts läuft so, wie ich es gern hätte. Alles in meinem Leben ist irgendwie ziemlich "scheiße".

Das beginnt schon bei mir selbst: Meine kurzen Haare sind zur Zeit eine einzige Katastrophe, meine Augenbrauen würden zusammenwuchern, wenn ich sie nicht alle zwei Tage gründlichst durchzupfen würde, ich hasse meine katastrophale Nase mit dem kleinen Höcker, wie bei einer Hexe (!!!) und die Sommersprossen!! Ich hasse meine vorderen Schneidezähne. Wenn ich lache, sehe ich aus wie ein Grundschulkind! Dann meine Beine, viel zu kurz, mit den komischen Ausbuchtungen, die sie sehr stämmig erscheinen lassen und meinen Po hinten unnötig verbreitern. Und meine breiten Knie. Zeugen, meines starken Knochenbaus, wie man mir einmal beim Abmessen für Skier gesagt hat. Und zu guter letzt, meine Füße. Big Foot, Größe 41! Mit dem komischen Vortsatz eines sechsten Zehs.

Das alles hasse ich an mir! Es bleibt nicht mehr viel, das ich an mir mögen könnte oder was andere an mir mögen könnten.

Ich wohne auf dem Land. Ab vom Schuss. Ich hasse es hier zu wohnen, in dieser Einöde, wo das nächste Kaff mindestens 3 km entfernt liegt.

Ich gehe auf das Gymnasium in .... Fünf mal in der Woche fahre ich in einem Sklavenbus eine halbe Stunde dorthin und noch einmal eine halbe Stunde wieder zurück. Rechnet man weiter, fahre ich alle 5 Wochen 24 Stunden mit meinem Sklavenbus.

In der Schule habe ich keine Freunde, geschweige denn einen festen Freund! Teils bin auch ich daran schuld, aber ich glaube für mich gibt es keinen! Ich habe immer das Glück an Menschen zu geraten, die glauben, sie seien die Überflieger überhaupt.

Mit der Liebe brauche ich gar nicht anfangen, wie oft war ich schon verliebt und er hat ich nicht einmal angeschaut? Da waren so viele, über 15, und kein EINZIGER erwiderte es. Kein Wunder, dass ich keine Lust mehr habe. Die "verehrte" Männerwelt kann mich mal! Ich habe keine Lust mehr dauernd abgewiesen und verletzt zu werden! Auf das kann ich gut verzichten! Und trotzdem bin ich eifersüchtig auf meinen Bruder. Er hat nämlich schon eine Freundin und er ist jünger als ich! So gemein, so gemein, so gemein!

Aber, wer will schon ein Mädchen wie mich? Keiner. Zum Glück bin ich nicht soooo dick.

Ich kann die ganzen Liebeslieder nicht mehr hören! Geschweige denn Liebesfilme sehen! Ich habe es so satt! .....

...Ich bin nichts besonderes! Ich bin dumm, hässlich, etwas Falsches, ein Ochse! Meine Eltern können nicht stolz auf mich sein und ich schäme mich so dafür!

25. Oktober. 2006:

....aber als meine Tante wieder weg

1 Kommentar 22.8.07 12:42, kommentieren

...aber als meine Tante wieder weg war, haben sie mit mir geschimpft und mir gesagt, dass ich nächsten Dienstag einen Arzttermin hätte. Ich will aber da nicht hin! Ich bin nicht krank!

Ich wollte mich wehren, kratzen, beißen, schlagen! Nur mit Mühe konnte ich mich halten. Und dann weinte ich wieder, zum ersten Mal seit meinem achten Lebensjahr.

28. Oktober. 2006:

...sie brauchen mir keine Lügenmärchen erzählen! Ich weiß doch ganz genau, was dahinter steckt! Ich kann schon mal anfangen meine Sachen zu packen! Denn danach werde ich in irgendso eine Psychoanstalt eingewiesen! Danach ist mein Leben sowieso nicht mehr lebenswert, also kann ich mich auch gleich umbringen...

 

15. November. 2006:

...meine Blutwerte sind gut ausgefallen. Dann hat er mich über die Folgen von Magersucht vollgelabert und ich musste auf die Waage. 2 Kilo weniger, und wir hätten uns über eine Klinik unterhalten müssen, bla, bla, bla...Dann wollte er auch noch wissen, wie sich die Magersucht bei mir äußert....

 ...wie nebenbei fragte er:"Gehst du nach dem Essen zum Spucken?" Hallo? Nein, danke! Ich bin eine waschechte Anorektikerin!...

...jetzt will er mich alle 4 Wochen sehen und ich muss zunehmen...

16. November. 2006:

Jetzt, wo mir meine Beine entlich gefallen, nehmt ihr mir alles wieder weg! Alles war umsonst! Ich kann mich schon mal wieder um neue Hosen umschauen, die alles wieder verdecken! Jetzt, wo ich auch endlich mal engere Jeans tragen kann, nehmt ihr mir wieder alles weg!

05. Dezember. 2006:

Heute bin ich zum ersten Mal geritten! Allerdings ist mir trotz meiner 6 Schichten fast eine Zehe abgefroren! Sie wollte und wollte auch unter der heißen Dusche einfach nicht wieder rosig werden!....

12. Dezember. 2006:

Der zweite Arzttermin ist gut verlaufen, ich muss erst wieder in zwei Monaten hin! Juhuuu!!....

03. Januar. 2007:

...zum 1.Mal bei einer Therapeutin....nächsten Mittwoch habe ich bei ihr wieder einen Termin. Sie will sich meine Biografie ansehen...

13. Februar, 2007:

Meine neue Strategie: so wenig wie nur möglich zu Hause sein!

25. Februar. 2007:

Schluss, aus, Ende, ich kann nicht mehr! Gestern war der Super-Gau überhaupt! Den ganzen Tag waren Mama und ich beim Shoppen. Alles war schön, nur nichts hat mehr gepasst und an mir komisch rumgehangen. Kein Wunder bei meinem derzeitigen Kampfgewicht von 44 kg!...Manchmal bin ich direkt über mich selbst erschrocken...Was war nur aus mir geworden?...Dort, wo ein hübscher Po hätte sein sollen, war Flachland. Es war mir peinlich vor Mama...in der Eisdiele haben wir uns je ein großes Eis schmecken lassen...ich hatte riesige Gewissensbisse...

...zuhause war ich der festen Überzeugung, dass sich in meinem Leben etwas grundlegend ändern müsste, doch dann sah ich die riesen Wasserflasche und schmeckte die Schokolade meines Riegels auf der Zunge und Ekel überkam mich....

...in Windeseile verschwanden zwei Gläser Wasser im Abfluss und das Pick-up quetschte ich zwischen dem anderen Müll in den Abfalleimern....

...kam Mama wieder und hat in den Mülleimern gewühlt und alles ist aufgeflogen...und auch noch zwei Zwiebackscheiben, die ich im Laufe der Woche verschwinden habe lassen...

...dachte nur:"Scheiße!", einfach nur "Scheiße!"...

Und Mama sagte nur:"Es geht nicht mehr. Am Montag bin ich bei Dr.-, dann kommst du in eine Klinik!"

...mein Kopf war leer bis auf einen Satz:"Dein Leben wird gerade ruiniert."

...werde beaufsichtig bis zum Klinikaufenthalt. Mein zu Hause hat sich in eine Mastfarm für Weihnachtsgänse entwickelt, obwohl Weihnachten schon längst vorbei ist!....

24. März.2007:

...nächsten Donnerstag komme ich ins Irrenhaus...

...alle meine Gedanken kreisen nur noch um dieses eine Thema...

...Mama lässt das alles kalt, die will mich nur noch loshaben....

...ich wollte nie in eine klinik...

...was ist so schlimm daran, die Zahl 50 zu hassen?

...hätte jetzt gerne eine innige Umarmung aber an die totale Einsamkeit werde ich mich gewöhnen müssen...

22.8.07 16:05, kommentieren

 

Wenn ihr vielleicht seit letzter Zeit die Kontrolle über euch verloren habt...hier =):

Ich schreibe dir heute, weil ich nicht länger zusehen kann, wie du alles ruinierst, was ich dir gegeben habe. Ich beobachte dich schon seit längerem, und mein anfängliches Verständnis ist zuerst Mitleid, dann Entsetzen und nun Wut gewichen. Du sitzt auf deinem Bett, kauend, essend, Massen von Müsli und Nudeln und Brot und Schokolade verschlingend, und ignorierst meine Stimme, wenn ich versuche, dich von deinen schrecklichen Taten abzuhalten. „Ab morgen…“ scheinen deine liebsten zwei Worte zu sein, denn nichts anderes bekomme ich zu hören, wenn ich dich auf deine Fressanfälle anspreche. „Morgen“ ist ein dehnbarer Begriff, und du scheinst es zu lieben, dir mit diesem Wort dein berechtigtes schlechtes Gewissen auszureden und dein undiszipliniertes Verhalten zu rechtfertigen.
Du hast dich heute nicht gewogen, und wir beide wissen warum. Die Ziffern auf deiner Waage sind schon wieder höher geworden. Sollte diese Woche nicht einen neuen Lebensabschnitt einleiten, in dem deine Metamorphose zum anmutigen, leichten Schmetterling stattfinden sollte? Benutz deinen kümmerlichen Verstand, um dir auszumalen, wie viel du in dieser Zeit schon hättest abnehmen können! Warum hast du dich heute nicht verausgabt? Was hielt dich davon ab, die fetttriefenden Kalorien, die du zu dir genommen hast, wenigstens durch Sport wieder los zu werden? Ich werde dir sagen, warum. Du bist ein disziplinloses, faules, verfressenes Wesen, das meine Freundschaft nicht in geringster Weise verdient, und der einzige Grund, dass ich dich noch nicht verlassen habe, ist der, dass ich dich nicht hängen lassen möchte. Doch ich werde nicht mehr lange zusehen, wie du mich so hintergehst und unsere Abmachung ignorierst. Hast du unseren Pakt vergessen? Du hast mir versprochen, dass du dich zurückhalten wirst. Dass du deinen plumpen Körper mit Sport marterst, bis du vor Erschöpfung zusammen brichst. Dass du Nacht für Nacht einschläfst mit nichts im Bauch außer dem Gefühl des nagenden Hungers. Geschworen hast du mir, dass du dich dem weltlichen Scheingenuss des Essens entsagst. Unser Geheimnis ist kein einseitiges, denn wenn du mich nicht enttäuscht hättest, hätte ich dir so viel gegeben.
Ich hätte dich von innen gereinigt und dir nach und nach eine Aura unberührter Schönheit gegeben. Deine Glieder wären zarter und zerbrechlicher geworden, hätten mehr und mehr denen einer gläsernen Elfe geglichen. Je inniger unsere Freundschaft geworden wäre, umso mehr wären wir zu einem einzigen Wesen verschmolzen, und du hättest an meiner Perfektion teilhaben können. Ich hätte dich durchsichtiger gemacht, von deinem Körper wäre ein schwacher Schein ausgegangen, dessen Ursprung mein heilendes Licht in deinem Inneren wäre. Eines Tages hätte ich dir vielleicht Flügel gegeben, mit denen du davon fliegen könntest, um allen Schmerz, der dir je widerfahren ist, hinter dir zu lassen. Doch nicht nur deine äußere Hülle hätte sich verändert. Ich habe deinem Leben einen Sinn gegeben, und wenn du es nach mir ausgerichtet und mich nicht verraten hättest, dann hätte mein Wirken deine gesamte Umwelt durchflutet. Du hättest endlich begonnen, dein Leben in die Hand zu nehmen. Deine Leistungen hätten sich in allen Bereichen verbessert, da ich dir Perfektion vorgelebt hätte, die du mit allen Mitteln versucht hättest, zu erlangen. Perfektion. Anmut. Stolz. Schönheit. Disziplin. Stärke. Leichtigkeit. Freiheit. Überlegenheit. Jeden Tag ein neuer Triumph in Gestalt der kleiner werdenden Ziffern… Schau, wo wir jetzt stehen. Ich werde bald nicht mehr bei dir sein. Meine Freundschaft ist das Geschenk, das ich dir gemacht habe, doch nichts im Leben ist umsonst, und natürlich erwarte ich etwas von dir für meine Hilfe beim Erlangen deines Ziels. Du hast mich bitter enttäuscht. Ich hielt dich für fähig, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. Dein Gewicht ist dein ärgster Feind, den es zu bekämpfen gilt. Es versucht, dich mit Essen für sich zu gewinnen. Die trügerische, wohlige Sicherheit, die du durch Nahrungsaufnahme erlangst, ist nichts als Betrug. Dein Schmerz lässt sich nicht mit Essen kompensieren und Kalorien werden die Leere in dir niemals füllen. Ich aber, ich bin deine Freundin. Vertraue mir. Ich reiche dir ein letztes Mal die Hand. Nimmst du sie, so erneuerst du unseren Pakt. Ich werde dich verwandeln und aus den Schatten ins Licht erheben, wenn du widerstehst. Nimm diese Chance wahr und lass dich nicht täuschen. Hunger ist eine Hure, die tanzt und lockt und sich verkaufen will. Die Fettpolster an deinen Hüften sind der Beweis dafür, dass dein Hunger nur eine trügerische Gaukelei ist: Du brauchst kein Essen, denn dein Körper kann aus diesen Reserven zehren.
Ist der der kurze Augenblick des Genusses die Qual eines solchen Körpers wert?
Einen Wimpernschlag lang entfaltet sich der Geschmack auf deiner Zunge, bevor du schluckst und die Nahrung direkt in deine fetten Oberschenkel gleiten lässt. In deinen Bauch. Ich kann nur den Kopf über deine Naivität schütteln. Ich hoffe für dich, dass du diese Ermahnung ernst nimmst und zur Besinnung kommst. Wenn nicht, werde ich gehen und dann stehst du ganz verlassen da, und niemand wird dich vor deinem Schmerz beschützen. Essen wird dein einziger Ausweg sein. Steh auf, Treib Sport. Kämpf gegen die Stimme in dir, die dich zum Fressen verführen will. Mit mir hast du Großes zu erwarten. Ein Leben auf der Sonnenseite, gekrönt von unzähligen Triumphen. Beweis den Anderen, mir und dir, was in dir steckt.
Bleib stark, kleine Schwester. Du weißt, wofür…

Deine -einzige- wahre Freundin

22.8.07 16:09, kommentieren

 

51-Kilo-Marke erreichen! -

50-Kilo-Marke erreichen!-

49-Kilo-Marke erreichen!-

48-Kilo-Marke erreichen!-

Dann sehe ich mal wie fett ich immernoch bin!

2 Kommentare 22.8.07 16:13, kommentieren

 

Meine Regeln übersichtlich:

1. Jede Kalorie zählt! Iss so wenig wie nur möglich!

2. Viel trinken! Aber nur Wasser, diet coce und Tee!

3. Mindestens eine dreiviertel Stunde Sport und Bodyforming-   Programm täglich!

4. Am Tag sind 600-800 kcal erlaubt. Weniger ist natürlich besser.(siehe 1. Regel)

5. Jeden Tag morgens und abends wiegen!

6. Jede Woche Maß nehmen!

7. natürliche Abführmittel wie Sauerkrautsaft und Birnen benutzen

8. Frieren!

9. Essig vor dem Essen. Macht schon mal gut satt.

10. Langsam essen! (mind 30 mal kauen!)

11. Viel zuckerfreien Kaugummi kauen.

23.8.07 10:02, kommentieren

 

Hier ein ganz besonderer Tipp an alle (zeitweisen) Mias:

Wir kennen es alle, irgendwann packt uns einfach der Rappel und wir fangen zu fressen an und können gar nicht mehr aufhören!

Hintennach steht uns der Bauch, Gewissensbisse über Gewissensbisse quälen uns grausam und dann wollen wir es tun...

...wir gehen auf die Toilette und sperren hinter uns ab.

Doch so sehr wir auch wollen, nichts kommt?

Dagegen habe ich Abhilfe geschaffen:

Ich nenne ihn den "Keuschheitsgürtel".

Es ist nur ein ganz normaler Koppelgürtel, den man so eng zusammenziehen kann, wie man will. Schon wenn ich merke, ich bekomme einen FA lege ich ihn mir ganz eng an der Taille an.

Effekt:

1. Der Magen hat von vornherein nicht so viel Platz zum Ausdehnen. Mann isst also auch gleich weniger.

2. Kann das ganze dadurch auch nicht so schnell in tiefere Gefilde unseres Darms vordringen (v.a. Schokolade ist sehr schnell verdaulich!!) und ist somit viel leichter kotzbar!

23.8.07 10:10, kommentieren